In einer kleinen Berghöhle auf dem Pilgerweg wurden Samen entdeckt, Identifiziert wurden sie als Ursamen eines hartnäckigen Unkrauts, das sich seit der jüngeren Steinzeit autonome Zonen schafft. Die Samen keimen, wann sie wollen und aus jedem Grund. Diese Samen der Transformation, einer archäophytischen potentiell freien Kultur verhalten sich kosmopolitisch. Die Ursamen müssen gerettet werden und der Stadt wieder geschenkt. Zusammen oder einzeln als Pilgertouristen getarnt, können Reisende in die Nische eindringen und das kostbare Saatgut aufnehmen. Wahllos wird dann Erinnerung und Sinn ausgesät: Unkraut, Heilpflanze und Salat zugleich. In der Erde versteckt bilden die Wurzel Netzwerke freier Zonen. |
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samenspende, Berlin 2005, |
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